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Mein Tagebuch


Mein Tagebuch...was für ein Titel..??
Naja..was soll's.....

Eigentlich ist es kein Tagebuch was ich hier führe....zu selten werden die Einträge sein, zu oft ist man beruflich oder privat eingebunden....der tägliche Wahnsinn, auch Leben genannt, geht ja weiter....

Trotzdem möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um hier und da meine Gedanken, die mir gerade durch den Kopf schießen, hier nieder zu schreiben...
Vielleicht kann ich den einen oder anderen Leser damit zum nachdenken bringen, denn ich werde allerlei Fragen aufwerfen.

Antworten???.....nein..die habe ich auch nicht unbedingt....aber vielleicht finden wir ja gemeinsam eine....lasst es mich wissen, wie ihr darüber denkt was ich hier denke....

ich freu mich über jeden einzelnen Kommentar und wenn es möglich ist, antworte ich natürlich auch..Ehrensache !!!!

also..viel Spass beim Lesen in meinen Gedanken.....

Übrigens...wer einen Druckfehler findet, darf ihn behalten

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Lichtermeer




für Toleranz und
Menschenachtung






Lichterkette zum Gedenken an die Opfer sexueller Gewalt
...ein Licht für all die Opfer sexueller Übergriffe und Gewalttaten..



Viele hier nennen die Welt der Logs hier ein Hochhaus...ich nenne es "die Welt der Inseln"...denn ich halte jedes einzelne Log hier für eine kleine Insel, auf der sich jeder seine eigenen Gedanken macht, seine Geschichten niederschreibt und...und...und...

ich finde diese Bezeichnung einfach schöner..denn als Kind der Großstadt weiß ich, was es heißt, in einem Hochhaus zu leben. Ich finde, es ist auch viel einfacher, mal so von Insel zu Insel zu winken..findet Ihr nicht auch???

Hochhäuser sind doch im Grunde grau....Inseln so bunt und farbig.....so voller Leben......





Sollte es auf irgendeiner dieser vielen Inseln jemanden geben, der mit mir über E-Mail, Skype oder ICQ in Kontakt treten möchte...ich würde mich freuen. Lasst einfach eine Nachricht da, okay?


Verfasst am 10.01.2012 17:01:55 Uhr
Weihnachtszeit.....besinnliche Zeit......grausame Zeit
Hallo ihr Lieben...

Ja..ich weiß....

...die Zeit der Besinnlichkeit sollte nun vorbei sein, die Straßen der Städte sind voll mit den Überresten der festlichen Tage, all die bunten Lichter sind inzwischen erloschen und wohl wieder irgendwo in einer Kiste gelandet, im TV läuft noch hier und da eine Werbung..ihr wisst schon....die Schweden....

Eigentlich wollte ich hier den nächsten Teil meine kleinen Geschichte einsetzen. Doch es gibt Dinge..die erscheinen mir gerade jetzt wichtiger...auch wenn ich nicht viel oder wohl rein garnichts dagegen unternehmen kann. man kan in dieser Sache letztlich einfach nur auf das, was man da vor sich hat reagieren....

....nichts anderes bleibt.....

Nun...gerade in den letzten Tagen ist es mir mehrfach passiert.
Und irgendwie möchte ich nicht wissen...wie oft genau das in unserem Lande oder wo auch immer auf der Welt passiert.

Menschen finden umher irrende Hunde oder andere Tiere, teilweise irgendwo angeleint und sich selbst überlassen. Wie lange mögen sie dort schon verharrt haben? Wie lange mögen sie in ihrem treuen Herzen gedacht haben, dass ihr "Mensch" gleich wieder bei ihnen sein wird? Ist eines dieser Wesen irgendwann zu der grausamen Erkenntins gekommen....dass ihr "Mensch" nie wieder kommt?

Ich weiß..ein jährlich wiederkehrende Geschichte...doch in der Häufigkeit, wie sie mir in der letzten Zeit begegnete, wächst in mir eine Wut, die ich verdammt nochmal nicht in den Griff bekomme....

..und doch werde ich sie nicht los...

Drei Wochen....zwei Menschen, den die ausgesetzten Tiere aufgefallen sind...und ihnen so vielleicht zu einem anderen und schöneren Leben verholfen haben. Ein Hund, der mir mehr oder weniger vor die Füße lief...wie lange mag er schon umher irren und nach seinem Besitzer suchen?

...und nun....ein Spielplatz..auf dem irgendein...nein, ich kenne keinen Ausdruck dafür....ein Päckchen geschnürt hat....

..ein Päckchen, einige kleine Luftlöcher, meterweise Paketband...

im Inneren..ich wollte es kaum glauben....zwei kleine Kätzchen..vielleicht sechs Monate alt..sicher nicht viel älter. dazu zwei blecherne Dosen Futter.

Es war reiner Zufall, dass das klägliche Wimmern der beiden gehört wurde, wo sie doch in der hintersten und dunkelsten Ecke des Spielplatzes abgestellt wurden.

Nun...ich könnte meiner Wut jetzt hier verbal freien Lauf lassen....doch was bringt es?

Nur eines fällt mir dazu ein:

Solange Menschen (der Ausdruck gefällt mir in diesem Zusammenhang ganz und gar nicht!!!) denken, dass Tiere nicht fühlen...

...werden Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken....


Sorry..aber das musste jetzt einfach sein....


..seid lieb gegrüsst, ja?


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Verfasst am 06.01.2012 09:22:42 Uhr
..der Geschichte dritter Teil von ?
Tja, ihr Lieben...gestern war für mich ein mal aussetzen angesagt...das auch immer der ganz normale tägliche Wahnsinn stattfinden muss....

Nun ja....heute kriegt ihr also den dritten Teil meiner kleinen Geschixchte zu lesen....und das ist dann auch der aktuelle Stand der Story...das heißt...ab jetzt muss die Fantasie (Eure...? meine ? ) den weiteren Fortgang bestimmen....

okay...auf geht's....


Das Böse…….alle nannten es so…einfach nur das Böse….aber was war das Böse überhaupt ?
Hat es denn keinen richtigen Namen? Oder war es so schrecklich, dass niemand es wagte diesen Namen auch nur leise zu flüstern?

Überall im Lande zuckte man zusammen, wenn man diesen Namen irgendwie hörte….war er dann vielleicht sogar in unmittelbarer Nähe? War man in großer Gefahr? Oder war man gar schon verloren??

Nach den vielen Kriegen, die über das Land gezogen waren, hatte es sich in einen finsteren, wohl am äußersten Winkel des Landes gelegenen Ort zurückgezogen….weit weg von jeglichen Menschen, ihren Städten und Dörfern, die sie gerade wieder in Begriff waren aufzubauen…
Hoch oben in den Bergen hatte es sich verborgen und eine riesige Festung innerhalb dieser Höhlenwelt aufgebaut….uneinnehmbar für jeden erdenklichen Feind.
Und überall in diesen Bergmassiven gab es weitere kleine Höhlen, in den die Schergen lauerten… für den Fall, dass sich doch irgendjemand zu nahe an diesen Ort wagen würde…

Doch sie versehen für ihren Herren einen eher nutzlosen Dienst. Denn wer sollte es wagen auf den verschlungenen Pässen und schwer zu besteigenden Bergen an diese Festung zu gelangen.

Man erzählt sich hinter vorgehaltener Hand, dass es nur einen einzigen geheimen Weg zur Festung gibt, den zu früheren Zeiten schon einige zu finden versuchten……

Keiner von ihnen kam je zurück…..

Trotz der entscheidenden Niederlage in der letzten großen Schlacht des Krieges hat das Böse nichts aber auch gar nichts an seinem Schrecken verloren……

Trotz dieses Sieges über das Böse herrscht weiterhin große Angst im Lande, denn immer noch sind die schwarzen Reiter des Bösen im ganzen Lande unterwegs. Sie rauben und morden weiterhin, wo sich ihnen eine Gelegenheit bietet. Und es gibt nur sehr wenige, die es wagen würden, sich einem dieser mächtigen Reiter in den Weg zu stellen. Noch weniger Menschen gibt es, die eine solche Begegnung, ein solches Gefecht überlebt haben…..

Einer dieser wenigen Menschen lebte in einen weit entfernten Dorf……..gerade war sein Sohn geboren worden. Er hatte sogar mehrere dieser schwarzen Reiter mit Hilfe einer List besiegen können. Fünf dieser Reiter konnte er in einen tödlichen Abgrund locken, nachdem er zwei im Kampf besiegte und dem Herrscher über diese Reiterschar, dem Böse selbst, gegenüber trat und ihm einen Arm abschlug, eher er dann von hinten von einem Schwert getroffen zusammenbrach.

Es war eh ein Wunder, dass diese eine Schlacht sich so lange hinzog, denn die schwarzen Reiter hatten einen schier unüberwindlichen und tödlichen Hinterhalt geschaffen. Zu siegessicher schlugen sie zu in dieser Nacht……

Denn sie unterschätzen die Entschlossenheit und den Mut dieser Menschen, sodass es ein langwidriges Gemetzel voller Gegenwehr und hoher Verluste auf beiden Seiten wurde. Am Ende ein schwer erkämpfter Sieg für das Böse und seine Schar an Kriegern….

Das Böse selbst hatte einen Arm verloren…..durch das Schwert eines Mannes, der direkt vor seinem Augen zusammenbrach, sodass es für jede Rache zu spät war……

Dieser Mann, den die Rache und all die Wut des so mächtigen Bösen nicht mehr treffen konnte in dieser Nacht war niemand anderes als der Vater des frisch geborenen Jünglings aus unserem Dorf…….dieser Mann war Lansa, der Vater Awan’s……

Und der Name des Bösen????

Er lautet Matwau…..aber erwähne diesen Namen nie zu laut und mit aller Vorsicht.
Blicke dich genau um, denn dieser Name bedeutet soviel wie Feind……..

Und der Feind kann überall sein……..


............


Nun denn ihr Lieben.....ich wünsche euch einen schönen Tag..und ihr wisst ja..aufpassen, okay..wo immer ihr seid und was immer ihr tut...

bis denne....
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Verfasst am 04.01.2012 19:36:00 Uhr
okay, okay...Teil 2 von ?
Maska hatte wohl den größten Anteil daran, dass es gut voran ging mit dem neuen Haus. Es wurde sogar größer als zuvor. Er plante das Haus so, dass Kaya, ihre Mutter Yepa und eben Awan mit den beiden kleinen Schwestern Kimi und Koko je einen Raum für sich haben sollten, zusätzlich zum eigentlichen Wohnraum, in dem das eigentliche Leben stattfand.

Er war mit Lansa zusammen aufgewachsen und ihre Wege hatten sich nie getrennt. Sie waren immer die besten Freunde, eigentlich Brüder, so unzertrennlich waren sie.
Selbst die vielen vergangenen Kriege konnten sie nicht trennen. Beide hatten unzählige Schlachten geschlagen, immer Seite an Seite. Aus beiden hatten die Kriege im Land große, von ihren Gegner geachtete und gefürchtete Krieger gemacht.
Immer war der eine für den Anderen da.

Nur einmal….da konnte Maska seinem Freund nicht helfen. Es war der letzte Tag, den sie gemeinsam hatten.

Ihre Truppe geriet in einen Hinterhalt und beide wurden getrennt. Gegen die gegnerische Überzahl hatte ihre Einheit nicht die geringste Chance. Maska machte seinem Namen, der soviel wie „stark“ bedeutet, alle Ehre…doch diesmal sollte es nicht genügen…

Er tat alles, um wieder zu Lansa zu gelangen. Doch als er ihn erreichte und die Schlacht verloren war, sah er ihn schwer getroffen und dem Tode nah.
Maska selbst hatte dabei ein Auge verloren…doch es war ihm egal…

Er sah seinen besten Freund sterben…….

Irgendwie gelang es ihm sich wieder in sein Dorf durchzuschlagen. Dort trat er den zweiten schweren Gang in seinem Leben an….Er trat Kaya gegenüber……

Von nun an war er immer an der Seite Kayas zu finden, das hatte er ihr geschworen. Was es auch sei, er würde alles für die Frau seines besten Freundes tun….selbst sein Leben würde er geben, nun auch für den neugeboren Awan. Ihm wolle er einen Vater ersetzen, auch wenn er weiß, dass er ihm eines Tages die Geschichte seines wirklichen Vaters Lansa erzählen wird.

Diesen Schwur hatte er auch Lansa nach der verlorenen Schlacht geleistet…..er hatte ihn jedoch nicht mehr gehört…..

.............


Es war ein heißer Sommertag an dem Awan zur Welt kam, der Wind strich nur hin und wieder durch das Zimmer und vermochte der jungen Gebärenden Worte heranzutragen, Stimmengewirr, das wohl von den Menschen herangetragen wurde, die vor der Hütte standen.


...an einem anderen Ort

Zur gleichen Zeit einige Tagesmärsche entfernt in einer kleinen Stadt sprang ein junges Mädchen durch den parkähnlichen Garten des großen Gutshauses das ihrem Vater dem General von der Regierung zur Verfügung gestellt wurde. Es lag eine Leichtigkeit in ihrem Tun und Handeln von der Kaya, die nur wenige Jahre älter war nur hätte träumen können.
Auch sie nahm den Wind wahr der die Hitze des Tages erträglich machte... und auch sie hörte etwas... ein Säuseln, ein Wispern, ja ein Murmeln so schien es, doch sie war allein, die Dienerschaft war geschäftig bei der Arbeit im Hause, die Eltern gingen ihren Amtsgeschäften und gesellschaftlichen Pflichten nach wie es zu dieser Zeit üblich war. Aneka aber befand sich in dem wunderbaren Alter der Freiheit, den Kinderschuhen schon entwachsen und doch noch nicht in die Zwänge einer gesellschaftlichen Stellung eingebunden. Sie genoss diese Zeit der Freiheit und Unbeschwertheit, wohl auch weil sie ahnte, dass diese Zeit die kürzeste in ihrem Leben sein sollte. Die Kürzeste aber vielleicht auch die Schönste...
Und so genoss Aneka den Wind der in ihrem Haar spielte und ließ sich rittlings ins Gras fallen das nach dem letzten Schnitt noch feucht war vom Saft der aus den Halmen trat und daher herrlich duftete... Sie hörte im Geiste schon ihre Mutter schimpfen weil das helle Kleid das sie heute trug nun sicher hier und da die Farbe der Sommerwiese angenommen
hatte... Egal, dachte sie sich und schloss die Augen... Während sie so da lag vernahm sie wieder und diesmal umso deutlicher das Wispern, das Flüstern das der Wind an ihr Ohr trug und obwohl sie versuchte zu lauschen, zu verstehen fingen ihre Gedanken an zu schwimmen und es legte sich eine Müdigkeit über ihren Körper und alsbald entschwand ihre Seele in einen Zustand des Traumes...


..........

Trotz der großen Hitze, trotz allen Mühen und Sorgen, die das Dorf zu dieser Zeit hatte…an diesem Tage sollte alles für einige Stunden vergessen sein……..

So komisch und seltsam es klingen mag,, jeder wollte, dass Awan, der gerade erst das Licht der Welt erblickt hatte, nichts bemerkt von all diesen Dingen, die jeden belasteten. Es sollten nur glückliche, lachende Menschen um ihn herum sein. Das sollte nach seiner Mutter das nächste sein, was er zu sehen bekommt.

Keine Trümmer, in denen zermürbte Menschen versuchten so über die Runden zu kommen.
Keine Alltagsorgen, keine Armut sollte diesen Tag trüben…

Und tatsächlich…..für einige Stunden feierten die Dorfbewohner die Geburt des kleinen Awan, dem Erstgeborenen der Kaya und Sohn des einst großen und geachteten Lansa, der diese Momente nicht miterleben kann…..die vielen Kriege wollten es so…

Kaya war völlig erschöpft, doch als sie ihren Sohn, den die Hebamme gerade frisch gebadet und in eine weiche Decke gehüllt hatte, erstmals in den Armen hielt, war alles vergessen.
Die ganze Not, das ganze Elend war diesem kleinen Glück gewichen.

Und lächelte sie erschöpft, müde aber überglücklich und schlief mit Awan in den Armen ein.

Bis auf Yepa, die Hebamme und der Dorfarzt verließen nun alle das Haus und begaben sich zum Marktplatz, der nur einige Schritte entfernt war. Dort feierten und tranken sie auf die Geburt des Sohnes eines der größten Krieger ihres Dorfes. Und trotz der schwierigen Zeiten gab es reichlich Fleisch und andere Leckereien, sodass ein jeder sich ausgiebig daran laben konnte.

All diese Speisen hatte Kaya als Geschenk von den Leuten des Dorfes erhalten. Das war ihr so unangenehm, dass sie ihre Mutter darum bat, all die Speisen und Weine für das Fest zur Geburt Awans auf dem Marktplatz aufzubauen. Sie wollte, dass alle ein klein wenig Anteil an ihrem Glück haben.

Es scheint, als sei ihr dies gelungen. Dieser Tag wird wohl so schnell nicht vergessen in diesem Dorf.


Die Männer des Dorfes hatten in der Mitte des Marktplatzes eine riesige Feuerstelle errichtet.
Dort wurde das Fleisch gebraten, gegrillt, gekocht…jeder Geschmack wurde getroffen. Als Beilage gab es jede Menge Gemüse und Kartoffeln, Obst gab es im Überfluss.

Die Frauen hatten eine Art Theke erbaut. Dort gab es die besten Weine, die zu dieser Zeit zu bekommen waren. Irgendwie verwunderlich, aber vielleicht ist gerade in solchen Zeiten vieles möglich…

Inzwischen hatte sich auch der allerletzte Dorfbewohner ein Plätzchen am Feuer gesichert und so feierten alle glücklich bis zum Morgengrauen und oft konnte man die vielen Geschichten vergangener Tage hören…

Es waren die Geschichten aus den besseren Zeiten. Es waren die Geschichten, die die Menschen hoffen ließen…hoffen auf neue bessere Zeiten…



.....seid lieb gegrüsst...und ich hofe, ihr freut euch auf den nächsten Teil der Geschichte....
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Verfasst am 03.01.2012 19:24:41 Uhr
DIE GESCHICHTE VON AWAN.......Teil 1 von...?

So Ihr Lieben....nun sollt Ihr auch was zu Lesen haben

Tja...einfach drauf losgestippselt...der Fantasie freien Lauf gelassen..und keine Ahnung, wie es sich entwickelt...

Ich bin schon ein kleines Stück weiter..die nächsten Teile folgen...aber ich wollte Euch nicht gleich zu viel zum Lesen aufbürden, okay?

also...alles begann...


Vor vielen vielen Jahren, als die Welt aus den Fugen geraten war, begann ein jeder gerade wieder ein neues Leben anzufangen.
Krieg um Krieg hatte das Land zerstört und nun…nach und nach….fingen die Menschen wieder an, ihre Dörfer zu errichten.

Es war einmal ein reiches Land, in dem Milch und Honig flossen, wie man so schön sagt….jeder hatte seine Aufgabe, alle waren emsig dabei das Dorf wachsen zu lassen.

Und es wuchs immer weiter…bis es zu einer kleinen Stadt wurde.

Am Fluss fingen die Handwerker an, eine Anlegestelle zu bauen. Denn früher kamen hier kleine Handelschiffe vorbei. Sie brachten jede Menge Waren aus aller Herren Länder. Und so florierte der Handel auf dem Marktplatz mehr und mehr.

Rund um den Marktplatz fing man an die alten Geschäfte wiederzueröffnen…doch wer sollte hier einkaufen? Niemand hatte mehr etwas, die vielen Kriege hatten den Menschen alles genommen.
Die Trümmer der Hütten räumen sogar die Kinder weg, die früher hier herumtollten und ihre Kindheit genießen konnten. Ihre Eltern tun alles Mögliche, um wenigstens für sie sorgen zu können.
Viele der Kinderaugen blicken traurig, denn ihre Väter kamen nicht zurück aus den Kriegen, die über das Land zogen. Und ihre Mütter sind nun ganz allein, gezeichnet vom Leben, das einst so schön, so vollkommen war….

Es ist nicht mehr übrig geblieben von diesem Reichtum, alles ist zerstört worden. Keine Hütte steht mehr…der Marktplatz in Schutt und Asche…die Menschen ausgemergelt, von Krank-heiten gezeichnet….ihr einzig Hab und Gut tragen sie am Leib.

Wie viele der Frauen haben ihre Männer verloren, wie viele Kinder ihre Väter, wie viele Väter und Mütter ihre Söhne????

Es war einmal ein glückliches Dorf, freundliche Menschen, die jeden Fremden mit ihrer Gast-freundschaft begegneten……

Es war einmal……..


Man erzählte sich, dass nun die Zeit der Kriege vorüber sei. Nun würde das einst so reiche Land wieder aufblühen. Auch wenn man wusste, dass die böse Macht, die einst über das Land zog und es zerstörte nur mit großer Mühe besiegt wurde und es dabei unzählige große Opfer gab.

Und das Böse hatte Rache und Vergeltung geschworen, bevor es endgültig aus dem Land getrieben und (für den Moment) besiegt werden konnte.

So war es wohl lediglich die Zeit des Wundenleckens, eine Zeit des Neubeginns….und keiner wusste, wie lange diese Zeit anhalten wird.

Nicht einmal das Böse selbst………..


Doch es gab auch schöne Momente in dieser Zeit…denn gerade in dieser Zeit brachte Kaya einen Sohn zur Welt.
Kaya bedeutet soviel wie „ältere Schwester“. Dabei war sie selbst gerade erst 24 Jahre….
Ihre beiden Schwestern, Kimi und Koko, sind eben erst 5 und 7 Jahre…da lag dieser Name wohl auf der Hand.

Kaya hatte ihren Vater Makya und den Mann der ihr nun ein Sohn bescherte, Lansa, während einer der ungezählten Schlachten in den Kriegen verloren…
Lansa war vor knapp einem Jahr verletzt nach Hause in das Dorf gekommen. Sie pflegte ihn gesund und er musste wieder in den Krieg ziehen.

In dieser Zeit ist ihr nun erstgeborener Sohn entstanden. Er erblickte nun das Licht der Welt.
Er hätte in eine so schöne Welt geboren werden können, doch der Lauf der Zeit, der Lauf der Dinge wollte es anders.

Kaya hatte einmal einen wunderschönen Vers von ihrer Mutter gehört :

„In der Welt bist du nur irgendjemand…aber für Irgendjemand bist du die Welt.“

Diesen Vers hatte sie niemals vergessen und so nannte sie ihren Sohn Awan, was soviel bedeutet wie „Irgendjemand“ . Denn sie für ist ihr kleiner neugeborener Sohn die Welt….

Und so kam es, dass Awan in ein Welt geboren wurde, die im Umbruch war…gerade wieder anfing eine Welt zu werden, wie sie es einmal war.

Vielleicht war er gerade deswegen das Synonym für den neuen Anfang in diesem Dorf…in diesem Land geworden….die Geschichte seines Lebens wird es zeigen…

Trotz aller Not, die im Dorf herrschte, alle hatten großen Anteil genommen an der Geburt von Kayas erstem Kind. Es war immer etwas Besonderes in diesem Dorf gewesen, wenn ein Sohn geboren wurde. Und so war es auch diesmal…

Kayas Haus, das ihr Lansa, ihr so geliebter Mann, mit Hilfe seines besten Freundes Maska für sie und den Neugeborenen, den sie sich so sehr wünschten, aufgebaut hatte, wurde mit Hilfe vieler Dorfbewohner und natürlich allen voran Maska als erstes wieder aufgebaut, eben soweit es möglich war….
Denn die junge Mutter sollte ein warmes und sicheres Zuhause haben, wenn ihr Sohn das Licht der Welt erblickt.

Awan sollte nicht in Trümmern eines Hauses zur Welt kommen.


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..versäumen sie nicht die nächste Folge, wenn sie Tom sagen hören: "Hey Leute..hier ist Teil 2!"


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Verfasst am 03.01.2012 01:41:35 Uhr
Nachtschicht.....und ich kann nicht schlafen

Hallo ihr Lieben…..

Es ist mal wieder eine dieser Nächte, die mich um den Schlaf bringen..diesmal liegt es allerdings zum großen Teil auch daran….dass ich eben Nachtschicht habe…

(Ich weiß, was Ihr gerade denkt….“so möchte ich auch meine Arbeitszeit verbringen“)

Ja…das ist der Hauptgrund meiner Nachtaktivität in dieser Nacht. Aber selbst, wenn es diesen Umstand heute nicht gäbe, würde ich wohl sicher nicht…oder vielleicht noch nicht…durch das „Land der Träume“ schweben.

Zu viel Gedanken kreisen durch meinen Kopf, Gedanken, die mich einfach nicht verlassen wollen, Geschehnisse, die mich mehr beschäftigen als es mir lieb ist…

Nun gut..das soll hier keine Mitleidsnummer werden oder so…..

Ich will und muss einfach nur sehen, dass ich diese Gedanken und Geschehnisse irgendwie verarbeite..nein…verdränge…

Und zu diesem Zwecke habe ich mir etwas überlegt…wozu ich Eure (ja…all ihr „Inselbewohner“ seid angesprochen, genau Ihr seid gemeint!!) Hilfe brauche.

Hmm…Hilfe ist wohl das falsche Wort…

Wie auch immer… ich möchte Euch animieren, ich hoffe darauf, dass mein kleines Vorhaben etwas Spaß für alle Beteiligten bringt.

Okay, okay….zur Sache…ist ja schon gut…

Wie einige vielleicht wissen, hab ich hier mal eine kleine Geschichte zusammen getippselt (wer sie nicht kennt, muss verdammt weit zurück blattern).

Nun….ich möchte irgendwie eine neue Geschichte zusammenkriegen. Ich möchte Euch also in der nächsten Zeit einfach einen Anfang präsentieren…und hoffe dann auf Euch.
Denn Ihr sollt den Fortgang der Geschichte beeinflussen, ihr sollt mit Euren Ideen und Eurer Fantasie bestimmen, wie es weitergeht.

Tja..ich frag jetzt einfach mal in die Runde….so von meiner kleinen Insel in die unendliche Weite dieser Inselwelt…was haltet Ihr davon.

…bin gespannt auf Eure Meinungen dazu und hoffe natürlich auf viele Antworten…


Bis dahin..passt gut auf Euch auf…wo immer Ihr seid, was immer Ihr tut….



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